Jaguar Mark IV DHC

1935 - 46

Jaguar Mark IV DHC

Der Jaguar Mark IV DHC war die erste genannte Jaguar Limousine. Sie wurde im Herbst 1935 als S.S. Jaguar 1 ½ Litre & S.S. Jaguar 2 ½ Litre vorgstellt. Hersteller war die damals firmirende S.S. Cars Ltd in Coventry. Erst ab dem Jahr 1945 firmierte die Firma und dem neuen Namen Jaguar.
Beide Fahrzeuge waren viertürige Limousinen, die Nachfolger des S.S. 2 und des S.S. 1.
Der 1 ½ Litre besaß einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 1608 cm³ Hubraum und 40 bhp, im Modelljahr 1937 52 bhp, der von der Standard Motor Company zusammen mit dem komplett montierten Fahrwerk zugeliefert und auch im Standard 14 HP eingesetzt wurde. Der 2 ½ Litre hatte einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2663 cm³ Hubraum und 102 bhp (75 kW), den ebenfalls die Standard Motor Company samt Chassis lieferte. Über ein Vierganggetriebe mit Mittelschaltung wurden die Hinterräder angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 bzw. 140 km/h.
Im Herbst 1937 wurde die Karosseriekonstruktion auf Ganzstahl umgestellt, sodass der Eschenholzrahmen unter dem Aufbau entfiel. Alle Motorvarianten waren fortan auch in zweitürigen Cabriolets erhältlich.



Jaguar S.S. 3.5 Litre (1939)



Jaguar 3.5 Litre (1948)
Zur London Motor Show erhielt der S.S. Jaguar 1 ½ Litre einen auf 1776 cm³ vergrößerten Motor mit hängenden Ventilen, der 65 bhp leistete. Daneben gab es den in Bohrung und Hub etwas vergrößerten, ansonsten aber dem anderen Sechszylinder identischen 3 ½ Litre als Saloon und Cabriolet. Der Wagen verfügte über einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3485 cm³ Hubraum und 125 bhp, ebenfalls von der Standard. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 150 km/h.
1940 wurde die Produktion kriegsbedingt eingestellt.
Bis zum Krieg waren 7335 Exemplare des 1 ½ Litre gebaut worden. Der Nachfolger mit gleicher Karosserie und gleicher Motorisierung brachte es nach 1946 in drei Jahren auf 5761 Exemplare. Dieses Modell war bis zur Einführung des Jaguar X-Type mit Dieselmotor im Jahr 2002 der letzte Jaguar mit Vierzylindermotor.
Vor dem Krieg entstanden 5407 Exemplare des 2 ½ Litre und 1308 Exemplare des 3 ½ Litre. Auch diese Typen wurden ab 1946 weitergebaut. Nach Übernahme der Fertigungsanlagen von Standard baute Jaguar die Sechszylindermotoren selbst. Zusätzlich zu den Sechszylinder-Limousinen war 1948 auch wieder das zweitürige Cabriolet im Programm. Es entstanden 1749 bzw. 3860 Exemplare der Sechszylinder-Limousinen sowie 101 bzw. 498 Drophead-Coupés. Noch 1948 wurden sämtliche Modelle aus der Fertigung genommen. Nachfolger war der Jaguar Mark V.

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