Triumph STAG 3.0 V8

1970 - 1977

Triumph STAG

Der STAG sollte Anfang der 70er Triumph oder British Leyland in die Oberklasse führen um den Luxus Cabrios aus Deutschland und USA Konkurrenz zu machen. Nach seiner Vorstellung im Jahre 1970 fand man dieses wunderbar designte Cabrio eigentlich ganz schick mit seinem Italienischen Styling von Giovanni Michelotti, jedoch machte sich nach weiterer Begutachtung Ernüchterung breit. Bereits kurz nach seiner Auslieferung zeigten sich die ersten Motorprobleme. Die New York Times betitelte von daher den STAG daher zu einem der 50 Worst Cars of All Time. Dieses und weitere Probleme mit der Verarbeitung verhinderten eine Produktion in größerem Stil. Da man bei Triumph zu eitel war einen robusten Rover 8- Zylinder einzubauen. Ließ das Managment lieber in windeseile einen 8 Zylinder aus 2 x 4 Zylindern aus der eigenen Motorenreihe entwickeln und verlor dadurch nicht nur Image sondern auch an Kunden. In den Produktionsjahren 1970 - 1979 wurden gerade einmal 25.877 Exemplare gebaut, sagen die Kritiker, aber der Jaguar S-Type wurde ungefähr genauso of produziert, hatte aber nicht mal Serienmäßig eine Servolenkung.

Zur weiteren Serienmäßigen Ausstattung gehörten elektrische Fensterheber, Servolenkung, Türeinstiegsleuchten, Trittbleche sprich Edelstahl Schweller Abdeckungen und der Spiegel auf der Beifahrerseite und eine elektrische Benzinpumpe. Obtional gab es ein Hardtop oder ein Automatikgetriebe.

Andere Modelle aus dem Konzern verkauften sich aber in dem Gleichen Zeitraum mindestens 4 x soviel oder mehr so wie z.B der
TR6 zwischen 1968 und 1976 über 91.000 Mal.)

Dabei wurde es dem STAG nicht nur bei seiner Einführung 1971 leichtgemacht als er von James Bond im Film Diamantenfieber gefahren wurde, auch Dustin Hoffmann fuhr einen weißen Stag in "Wer Gewalt sät", wo er viel länger zu sehen war als im James Bond Streifen. Ebenfalls Anfang der Siebziger Jahre entstand "Dracula jagt Minimädchen". In diesem Film wurde der Stag von Draculas Helfer Alucard gefahren.

Aufgrund der recht geringen Produktionszahl ist der STAG heute ein begehrter Oldtimer. Für die meisten Mängel vergangener Tage wurden durch diverse Fan-Clubs Lösungen entwickelt. Die Erhaltungsrate ist beim Stag enorm, nämlich rund 35-40 %, d.h. knapp 9000 Exemplare haben die letzten 40 Jahre überstanden. Der STAG Owners Club gilt mit seinen rund 5000 Mitgliedern als der größte Club weltweit, für ein einzelnes Modell. Das ermöglicht eine sehr gute Ersatzteilsituation, denn sogar die Achillesferse des Stag - seine Zylinderköpfe oder große Blechteile (z.B. hintere Seitenwand) werden heute in Originalspezifikation nachproduziert, wenn auch nicht immer in exelenter qualität, dafür aber in britischer :-(

Triumph STAG MKII



Die Produktion begann 1970 mit dem Triumph STAG MKI und ab 1973 wurde der MKII mit einigen Verbesserungen in die Läden gerollt.

Alle Modelle des Stag waren viersitzige Cabrio-Coupes. Gegen Aufpreis war ein Hardtop verfügbar.

Bei Einführung 1970 kostete der Triumph STAG 22.950,00 Mark und bei Produktionsende 1977 kostete er gerade mal nur noch 17.982,00 Mark

Gute Exemplare gibt es heute ab ca. 15.ooo € alles was darunter angeboten wird, kann am Ende teuer werden. Es sind zwar alle Ersatzteile vorhanden, jedoch

sind diese nicht so günstig wie bei anderen Triumph Modellen. Da die Ausstattung natürlich auch üppiger war.

Triumph STAG Club

mailto:tr.stag.club@googlemail.com http://www.triumph-stag.de



Die Produktion begann 1970 mit dem Triumph STAG MKI und ab 1973 wurde der MKII
zu den Händlern ausgeliefert.

Bei Einführung 1970 (Triumph Stag) 22.950,00 Mark
Bei Produktionsende 1977 (Triumph Stag) 17.982,00 Mark


Hersteller Triumph Motor Co. (British Leyland Ltd.), England

Baujahre: STAG MK 1:1970-1971, MK 2:1973-1975

letztes Modell ca. 1978

Designer Giovanni Michelotti, Italien

Motor 8 Zylinder, 90°V, Hubraum 2997 ccm,
146 PS/107 kW bei 5500 UpM,
Bohrung x Hub = 86,0 x 64,5 mm,
2 obenliegende Nockenwellen,
Verdichtung 9,25:1

2 Stromberg-Vergaser Modell 175 CD/CDS(E),
Stahl-Motorblock mit Aluminium-Zylinderköpfen

Max. Drehmoment 235 Nm bei 3500 UpM

Höchstgeschwindigkeit 195 km/h

Beschleunigung 0 – 100 km/h: 9,5 sec

Fahrwerk Einzelradaufhängungen, vorn: McPherson Federbeine,
hinten: Hilfsrahmen mit Aluminium-Schräglenkern, Schraubenfedern,
Reifen 185 HR 14, Stahl u. Alufelgen oder Speichenräder

Bremsen vorn Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen

Getriebe Serie 3-Gang Automatik oder 4-Gang
Handschaltung mit elektrischem Overdrive (Laycock A oder J-Typ)

Abmessungen L=4420 mm, B=1610 mm, H=1260 mm,
Radstand 2540 mm,Wendekreis 10,2 m

Leergewicht: 1265 kg

Verbrauch 10,5 bis 11,5 l/100 km
Ersatzteilsituation noch fast 100 % verfügbar

Produzierte Stückzahl 25.939 Fahrzeuge
davon 8.120 Stück exportiert und davon wiederum 163 Stück nach Deutschland

Noch zugelassen In Deutschland, in der Schweiz u. Benelux ca. 200Stags
In Großbritannien ca. 7.500 Stags

Markenclubs auch in USA, Australien, Neuseeland

Die Produktion begann 1970 mit dem Triumph STAG MKI und ab 1973 wurde der MKII mit einigen Verbesserungen in die Läden gerollt.

Alle Modelle des Stag waren viersitzige Cabrio-Coupes. Gegen Aufpreis war ein Hardtop verfügbar.

Bei Einführung 1970 kostete der Triumph STAG 22.950,00 Mark und bei Produktionsende 1977 kostete er gerade mal nur noch 17.982,00 Mark


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